A/B-Testing im Fundraising: So optimierst Du Deine Kampagnen mit der FundraisingBox
Im digitalen Fundraising entscheiden oft kleine Details darüber, ob Menschen spenden oder abspringen. Bereits eine andere Platzierung des Spendenbuttons, ein angepasster Spendenbetrag oder eine persönlichere Ansprache können die Performance Deiner Kampagne deutlich verändern.
Genau hier setzt A/B-Testing an. Statt Entscheidungen aus dem Bauchgefühl heraus zu treffen, vergleichst Du zwei Varianten miteinander und analysierst anschließend, welche besser funktioniert. So entwickelst Du Deine Spendenstrecke Schritt für Schritt weiter und gewinnst wertvolle Erkenntnisse darüber, was Deine Unterstützer*innen wirklich anspricht.
Bei der FundraisingBox sehen wir immer wieder, wie Organisationen durch gezielte Tests ihre Ergebnisse nachhaltig verbessern. Manche steigern ihre Conversion Rate durch optimierte Formulare, andere erhöhen den Anteil regelmäßiger Spenden oder reduzieren Rückfragen durch bessere Self-Service-Angebote.
In diesem Artikel zeigen wir Dir, was A/B-Testing genau bedeutet, welche Bereiche Du mit der FundraisingBox sinnvoll testen kannst und wie Du Schritt für Schritt datenbasierte Entscheidungen für Dein Performance Fundraising triffst.
Was ist A/B-Testing?
A/B-Testing beschreibt den Vergleich von zwei Varianten, um herauszufinden, welche besser funktioniert. Dafür testest Du gezielt eine Änderung und analysierst anschließend die Ergebnisse anhand einer Kennzahl wie:
-
Conversion Rate
-
durchschnittliche Spendenhöhe
-
Klickrate
-
Anzahl regelmäßiger Spenden

Ein Beispiel:
Du nutzt zwei Varianten eines Spendenformulars mit unterschiedlichen vorgeschlagenen Spendenbeträgen. Nach dem Test vergleichst Du, welche Version mehr Spenden oder höhere Beträge erzielt hat. So triffst Du Entscheidungen datenbasiert statt aus dem Bauchgefühl heraus.
Wichtig für aussagekräftige Ergebnisse: Teste möglichst nur eine zentrale Veränderung gleichzeitig und definiere vorab ein klares Ziel für Deinen Test.
Wenn Du tiefer in die Grundlagen, statistische Hintergründe und Best Practices einsteigen möchtest, findest Du weitere Informationen in unserem ausführlichen Magazin-Artikel zum Thema A/B-Testing.
Testing mit der FundraisingBox
A/B-Tests lassen sich auf unterschiedliche Weise umsetzen. Für statistisch saubere Ergebnisse nutzen viele Organisationen zusätzliche Testing-Tools, die den Traffic automatisch zwischen zwei Varianten aufteilen.
Auch ohne externe Tools kannst Du mit der FundraisingBox wertvolle Erkenntnisse gewinnen. Dafür vergleichst Du unterschiedliche Formulare, Kampagnenseiten oder Kommunikationsvarianten über einen definierten Zeitraum hinweg. So erkennst Du schnell, welche Inhalte, Platzierungen oder Einstellungen besser funktionieren.
Damit Deine Ergebnisse möglichst aussagekräftig sind, solltest Du einige Grundregeln beachten:
-
Definiere vorab ein klares Ziel für Deinen Test.
-
Lege fest, welche Kennzahl Du vergleichen möchtest, beispielsweise die Conversion Rate oder die durchschnittliche Spendenhöhe.
-
Ändere möglichst nur einen zentralen Faktor gleichzeitig.
-
Sammle ausreichend Daten, bevor Du ein Ergebnis bewertest.
-
Dokumentiere Deine Erkenntnisse, damit Du erfolgreiche Ansätze später erneut nutzen kannst.
Die FundraisingBox bietet Dir dafür viele Ansatzpunkte entlang Deiner gesamten Fundraising-Strecke. Im Folgenden zeigen wir Dir konkrete Bereiche, in denen sich Tests besonders lohnen.
#1 Spendenformulare
Spendenformulare sind die wichtigsten Hebel im digitalen Fundraising. Schon kleine Anpassungen beeinflussen, wie viele Menschen spenden, welche Beträge gewählt werden oder wie häufig regelmäßige Spenden entstehen.
🔍 Das kannst Du z. B. testen
- Vorgeschlagene Spendenbeträge
- freie Betragseingabe vs. feste Beträge
-
Spendenzwecke/ Projekte anzeigen
- Gebührenübernahme an/ aus
- Geschenkspende an/ aus
- Unterschiedliche Zahlungsarten anbieten
-
Fokus auf Einmalspende oder Dauerspende
-
vorausgewählte Dauerspende
-
unterschiedliche Call-to-Actions
-
Bilder, Texte oder Vertrauenselemente
-
kompakte vs. ausführliche Formulare
Praxis-Tipp:
Starte mit den vorgeschlagenen Spendenbeträgen. Dieser Test ist schnell umgesetzt und liefert häufig besonders aussagekräftige Ergebnisse. Viele Organisationen stellen fest, dass bereits leicht angehobene Betragsvorschläge zu höheren Durchschnittsspenden führen.

#2 Spendenaktionen
Bei Spendenaktionen beeinflussen Inhalte und Seitenaufbau maßgeblich, wie stark Menschen auf Deinen Aufruf reagieren.
🔍 Das kannst Du testen
-
unterschiedliche Titel und Überschriften
-
emotionaler vs. sachlicher Einstieg
-
Unterschiedliche Bilder im Headerbereich
-
verschiedene Projektbeschreibungen
-
sichtbares vs. verborgenes Spendenziel
-
unterschiedliche Call-to-Actions
-
kurze vs. ausführliche Kampagnenseiten
Praxis-Tipp:
Teste zuerst die Elemente, die Besucher*innen als Erstes sehen. Überschrift, Bild und Einstiegsbereich haben oft den größten Einfluss auf die weitere Interaktion mit der Seite.

#3 E-Mail-Kommunikation
E-Mail-Marketing bietet ideale Voraussetzungen für regelmäßige Tests, da sich Ergebnisse meist schnell messen lassen.
🔍 Das kannst Du testen
-
Betreffzeilen
-
persönliche vs. allgemeine Ansprache
-
emotionale Geschichten vs. faktenbasierte Inhalte
-
unterschiedliche Call-to-Actions
-
Länge der E-Mail
-
Bildnutzung innerhalb der Nachricht
-
Versandzeitpunkte
-
Platzierung des Spendenbuttons
Praxis-Tipp:
Beginne mit Betreffzeilen. Sie beeinflussen direkt die Öffnungsrate und lassen sich besonders einfach testen. Schon kleine Änderungen in Wortwahl oder Länge können deutliche Unterschiede erzeugen.

#3 Positionierung von Spendenformularen und Spendenbuttons
Auch die beste Spendenmöglichkeit erzielt nur Wirkung, wenn Besucher*innen sie schnell finden. Deshalb ist es besonders wichtig, dass Du deine Spender*innen schnell und reibungslos zum Abschluss der Spende führst. Die Platzierung Eurer Spendenformulare und verbindende Elemente wie Spendenbuttons spielen dafür eine entscheidende Rolle.
🔍 Das kannst Du testen
-
Spendenbutton im Header vs. im Content
-
Formular direkt auf der Seite vs. separate Spendenseite
-
Platzierung oberhalb oder unterhalb des sichtbaren Bereichs
-
Sticky-Button vs. statischer Button
-
unterschiedliche Farben oder Größen des Buttons
-
Einbindung im Blogartikel vs. Seitenende
Mit einem zusätzlichen Webanalyse-Tool kannst du herausfinden, an welchen Stellen Besucher*innen besonders häufig klicken oder abspringen. Diese Bereiche eignen sich oft besonders gut für neue Tests.
#4 Self-Service mit dem Spendenportal
Das Spendenportal ermöglicht Unterstützer*innen, viele Anliegen eigenständig zu verwalten. Dadurch entsteht eine komfortablere Nutzer*innen-Erfahrung und Dein Team gewinnt Zeit für andere Aufgaben.
🔍 Das kannst Du testen
-
Kampagnen mit vs. ohne Hinweis auf das Spendenportal
-
prominente vs. dezente Platzierung des Portal-Zugangs
-
unterschiedliche Erklärtexte rund um das Portal
-
Hinweise im Newsletter vs. auf der Website
-
Einfluss des Portals auf Rückfragen an Dein Team
-
Nutzung des Portals nach der Spende vs. ohne aktiven Hinweis
Betrachte hier am besten nicht nur klassische Conversion-Kennzahlen. Besonders spannend sind auch Veränderungen bei Support-Anfragen, Bearbeitungszeiten oder der Nutzung einzelner Portal-Funktionen.
Fazit
A/B-Testing hilft Dir dabei, Dein Fundraising gezielt weiterzuentwickeln und Entscheidungen datenbasiert zu treffen. Schon kleine Anpassungen können spürbare Auswirkungen auf Conversion Rate, Spendenhöhe oder die Bindung Deiner Unterstützer*innen haben.
Mit der FundraisingBox kannst Du viele Bereiche Deiner Fundraising-Strecke flexibel testen – von Spendenformularen über Kampagnenseiten bis hin zur E-Mail-Kommunikation oder dem Spendenportal.
Wichtig ist dabei vor allem ein strukturierter Ansatz: klare Ziele, saubere Vergleiche und kontinuierliche Optimierung.
So lernst Du Schritt für Schritt besser zu verstehen, welche Inhalte, Prozesse und Ansätze in Deiner Organisation besonders gut funktionieren – und entwickelst ein Fundraising, das langfristig mehr Wirkung erzielt.


















