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Warum Spender*innenbindung so wichtig ist

Wie wichtig Spender*innenbindung ist und wie hier technische Innovation noch mit rein spielt, erklärt Johanna Köver in drei kurzen Fragen. Johanna hat langjährige Erfahrung im Bereich Customer Relationship Management und ist auch bei der FundraisingBox Projektleiterin für die Weiterentwicklung des FundraisingBox CRMs. In ihrer täglichen Arbeit beschäftigt sie sich mit Fragen, wie Non-Profit-Organisationen ihre Spender*innenbindung verbessern können, wie NGOs an eine CRM-Vision kommen und welche Daten dafür die wichtigste Rolle spielen.

Johanna Köver, Projektleiterin für die Weiterentwicklung des FundraisingBox CRMs

Warum ist Spender*innebindung so wichtig für den Erfolg einer NGO?

Johanna: Spendende, die schon einmal Deine Organisation unterstützt haben, zu einer Folgespende zu inspirieren, ist leichter (und kostengünstiger) als neue Spendende auf dich aufmerksam zu machen. Das ergibt auch Sinn, da Du jede Person, die Dich bereits unterstützt hat, ja schon von deiner Mission überzeugen konntest. Jetzt heißt es dranbleiben und das könnte Dir zum Beispiel mit ein paar gut eingesetzten Bindungsmaßnahmen gelingen. Du siehst: Spender*innenbindung könnte Dein Instrument werden, um ein gewisses “Grundrauschen” aufrechtzuerhalten und deinen Fundraising Erfolg nachhaltig abzusichern. 

 

Was sind die Grundpfeiler der Spender*innenbindung?

Johanna: Ich empfehle personalisierte, regelmäßige und empathische Kommunikation! Um Deine Spendenden dort individuell abholen zu können, wo sie gerade stehen, ist es extrem wichtig, ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt Deiner Spender*innenbindung zu stellen – das gilt für alle Kanäle, über die Ihr möglicherweise miteinander kommuniziert (wie z. B. Brief, E-Mail, aber auch Eure Spendendenbetreuung oder eure Website). Jede Person ist anders und möchte deshalb auch anders adressiert werden. Bevorzugen Deine Spendenden Briefmailings oder E-Mail-Newsletter? Möchten sie nur zu speziellen Projekten informiert werden oder alle Updates Deiner Organisation erhalten? Wie denken Deine Spendenden über Deine Organisation? Lerne Deine Spender*innen kennen, finde heraus, was sie bewegt und an Deiner Organisation begeistert. Ich verspreche Dir, dass es Dir anschließend zunehmend leichter fallen wird, die richtigen Bindungsmaßnahmen für die richtige Spender*innengruppe zu finden. 

Ansonsten: Probier’ Dich aus! Dir gefällt eine besondere Maßnahme? Leg’ einfach mal los und schau was passiert. 

 

Was haben technische Innovation und Spender*innebindung miteinander zu tun?

Johanna: Die richtigen Bindungsmaßnahmen aufzusetzen und konsequent zu verfolgen kann eine große und zeitintensive Aufgabe sein. Zum Glück gibt es heutzutage ein paar gute Systeme (z. B. CRM-Systeme oder auch Marketing-Automatisierungs-Tools), die Dir dabei helfen können, Deine Zielgruppen zu clustern und Bindungsmaßnahmen aufzusetzen. Das schöne dabei ist: viele dieser Tools werden ständig smarter. Es lohnt sich also mit Blick in die Zukunft, sich bereits heute Gedanken über ein gutes CRM-System für Deine Organisation zu machen. Das richtige Tool kann euch übrigens auch in Eurer internen Teamarbeit optimal unterstützen – stellt Euch direkt im Tool gegenseitig Aufgaben, legt Eure Kommunikationen an einem gemeinsamen Ort ab, wertet Eure wichtigsten Kennzahlen aus und schaut Euch gemeinsam an, wie Eure Maßnahmen performen und vieles mehr! 

 

Mehr zum Thema Spender*innebindung erzählt Johanna Köver in einem Webinar zum Thema “Beyond Fundraising – Digitale Spender*innen-Bindung als strategisches Erfolgsinstrument” beim Österreichischen Fundraising Verband am 31. Juli von 11 bis 12 Uhr. Hier geht’s zum Webinar.

Erfahre hier mehr zu unserem FundraisingBox CRM.

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